Im gestrigen Heimspiel gewinnt die erste Herrenmannschaft der SG Schenkenzell/ Schiltach durch einen 7 Meter Strafwurf in letzter Sekunde mit 35:34 gegen die Handball Union Freiburg.

Mit einem, um vier Stammspieler dezimierten Kader, empfingen die Schwarzwälder die Gäste aus Freiburg. Diese konnten in der dritten Spielminute den ersten Treffer erzielen und die vielen Tore dieses Spiels einleiten. Kurz darauf konnte auch die SG den ersten Ball einlochen und bis zum 4:4 in der neunten Minute war das Spiel sehr ausgeglichen. Dann wurde durch ein grob unsportliches Verhalten ein Spieler der HU Freiburg des Platzes verwiesen und die Schenkenzell/ Schiltacher konnten mit 6:4 in Führung gehen. Dennoch hatte man an diesem Tag Schwierigkeiten die schnelle Mitte der Gäste in den Griff zu bekommen, was auch die Vielzahl an Toren zeigt. Im folgenden Spielverlauf konnten die Kilguß/ Hauger-Männer stets mit ein bis zwei Toren in Führung bleiben, jedoch nie weiter in Front ziehen. Über 8:6, 11:9 und 12:10 entwickelte sich die Partie, ehe die SG-Männer mit 13:10 ein kleines Polster aufbauen konnten. Doch nach der Auszeit der Gäste war dieser Vorsprung schnell wieder geschmolzen und die HU Freiburg kam bis zum Halbzeitpfiff wieder auf 16:15 heran.

Kurz nach Beginn der zweiten Spielhälfte trafen die Hausherren zum 17:15. Doch die Gäste aus dem Breisgau ließen sich nicht abschütteln und waren beim 20:20 in der 38. Minute wieder gleich auf. Die SG-Männer spielten schöne Aktionen und Positionen im Angriff heraus, hatten aber ihre Schwierigkeiten in der Abwehr. So gestaltete sich weiterhin ein reges Tore werfen. Wie auch in der ersten Spielhälfte konnten die Gastgeber immer etwas in Führung bleiben und über 23:21, 25:23 und 27:24 den Vorsprung halten. Dennoch verpasste der Tabellenvierte den Abstand zwischen sich und dem Gegner zu vergrößern, was die Gäste immer wieder zum Aufschließen nutzten. So war in der 53. Spielminute der 30:30 Ausgleich erreicht, was den Heimtrainer zu seiner Auszeit zwang um sein Team nochmals zu fokussieren. Jedoch waren die letzten Minuten so ausgeglichen wie der vorherige Verlauf und 30 Sekunden vor Abpfiff war beim 33:33 noch immer alles offen. Dann konnten die Schwarzwälder zum 34:33 erhöhen doch die Handball Union glich aus. Nun blieben der SG noch fünf Sekunden um den Siegestreffer zu erzielen. Torhüter Sven Wissmann leitete den Ball schnell zum Anspielpunkt vor, um ein schnelles Anspiel einzuleiten. Die neue Regel besagt, wenn ein Abwehrspieler die Ausführung eines formellen Wurfs, in diesem Fall der Anwurf, in den letzten 30 Sekunden verhindert wird er disqualifiziert und die gegnerische Mannschaft erhält einen Strafwurf. In diesem Fall konnte die SG kein Anspiel ausführen, da der Gegner nicht genügend Abstand hielt und diese Regel griff. So wurde der SG, nach der Hinausstellung des Gegners, ein Strafwurf zugesprochen, den Marian Thau, der Mann mit Nerven aus Stahl, sicher zum 35:34 Sieg verwandelte. Somit ein Sieg in letzter Sekunde.

Es spielten:

Im Tor: Nikolaj King, Sven Wissmann

Im Feld: Julian Armbruster 10, Bruno Dropuljic 2, Jannik Schaber, Drazen Dropuljic 6, Nico Harter 10, Johannes Brand, Daniel Reich, Niklas Bühler, Marian Thau 7/2, Tim Groß

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